Bitsika ("das Unternehmen", "wir", "uns", "unser") ist bestrebt, Zugang zu digitalen Inhalten wie virtuellen Karten, Geschenkkarten und Spiele-Aufladungen für Nutzer bereitzustellen, hauptsächlich in Entwicklungsländern. Wir sind der Einhaltung höchster ethischer Standards und der Befolgung aller geltenden Gesetze und Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung (AML) und Terrorismusfinanzierungsbekämpfung (CTF) verpflichtet.
Diese KYC/AML-Richtlinie beschreibt die Verfahren, die wir befolgen, um zu verhindern, dass unsere Dienste für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug oder andere Finanzverbrechen verwendet werden. Als Plattform, die die Verwendung von Kryptowährungen zum Kauf digitaler Güter erleichtert, erkennen wir unsere Verantwortung an, robuste, risikobasierte Compliance-Maßnahmen umzusetzen.
Diese Richtlinie gilt für alle Nutzer der Bitsika-Plattform, alle Mitarbeiter, Auftragnehmer und alle, die im Namen von Bitsika handeln. Sie regelt unsere Beziehung zu Nutzern vom Zeitpunkt des Onboardings an und während der gesamten Dauer ihrer Interaktion mit unseren Diensten.
a. KYC (Know Your Customer): Der Prozess der Identifizierung und Überprüfung der Identität unserer Nutzer.
b. AML (Anti-Money Laundering): Die Gesamtheit der Verfahren, Gesetze und Vorschriften zur Verhinderung der Generierung von Einkommen durch illegale Handlungen.
c. CTF (Counter-Terrorist Financing): Maßnahmen zur Unterbindung des Geldflusses an Terrororganisationen.
d. Sanktionslisten: Offizielle Listen von Personen, Organisationen und Ländern, die wirtschaftlichen Sanktionen unterliegen (z.B. OFAC, UN, EU).
e. CDD (Customer Due Diligence): Der Prozess der Sammlung und Bewertung von Informationen über einen Kunden zur Bestimmung seines Risikoprofils.
f. EDD (Enhanced Due Diligence): Eine höhere Prüfungsebene, die bei Kunden mit höherem Risiko angewendet wird.
Gemäß unserem Engagement für Sicherheit und Rechtmäßigkeit verlangt Bitsika von allen Nutzern, eine vollständige KYC-Verifizierung abzuschließen, bevor sie eine Transaktion auf unserer Plattform initiieren können. Es gibt keine Transaktionskonten ohne Verifizierung.
Der KYC-Prozess läuft wie folgt ab:
a. Nutzerregistrierung: Zunächst muss ein Nutzer eine gültige Telefonnummer angeben, um ein Konto zu erstellen.
b. Identitätsverifizierung: Bevor eine Transaktion erlaubt wird, muss der Nutzer Folgendes bereitstellen:
i. Behördlich ausgestellter Lichtbildausweis: Ein klares, lesbares Bild eines gültigen Reisepasses, Personalausweises oder Führerscheins.
ii. Live-Foto / Lebensechtheitscheck: Ein Echtzeit-Foto des Nutzers, der seinen behördlich ausgestellten Ausweis neben seinem Gesicht hält. Dies verhindert die Verwendung betrügerischer oder gestohlener Dokumente.
c. Verifizierungspartner: Um Genauigkeit, Datenschutz und Sicherheit zu gewährleisten, wird die gesamte Identitätsverifizierung über einen zertifizierten, spezialisierten Drittanbieter durchgeführt (z.B. Sumsub, Onfido, Jumio). Dies stellt sicher, dass unsere Datenverarbeitung höchsten Standards entspricht.
d. Datengenauigkeit: Nutzer sind für die Eingabe korrekter Informationen verantwortlich. Die Bereitstellung falscher oder betrügerischer Daten führt zur sofortigen Sperrung des Kontos und einem dauerhaften Verbot der Nutzung der Dienste von Bitsika.
Bitsika ist bestrebt, internationale Sanktionen einzuhalten und wird keine Transaktionen ermöglichen, die gegen diese Gesetze verstoßen.
a. Verbotene Rechtsgebiete: Unsere App ist nicht zum Download oder zur Nutzung in Ländern verfügbar, die umfassenden Sanktionen oder Embargos unterliegen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf diejenigen auf den OFAC (USA)- und EU-Sanktionslisten.
b. IP- und Geolokalisierungssperre: Wir setzen technische Maßnahmen ein, um den Zugang zu unserer Plattform aus verbotenen Rechtsgebieten zu blockieren.
c. Laufende Überprüfung: Alle Nutzerdaten werden zum Zeitpunkt der Registrierung und fortlaufend gegen globale Sanktionslisten (einschließlich OFAC, UN und EU) geprüft. Wird eine Übereinstimmung gefunden, wird das Konto sofort gesperrt und ein Bericht bei den zuständigen Behörden eingereicht.
Angesichts unseres Fokus auf digitale Inhalte für Nutzer in Entwicklungsregionen haben wir einen risikobasierten Ansatz für Transaktionslimits implementiert.
a. Limit pro Transaktion: Kein Nutzer darf mehr als 5.000 USD (USD-Äquivalent) in einer einzelnen Transaktion tätigen. Dies gilt für den Kauf von virtuellen Karten, Geschenkkarten und Spiele-Aufladungen.
b. Kumulative Limits: Während wir im Voraus eine vollständige KYC-Prüfung verlangen, können wir zusätzliche kumulative Überwachungsschwellen implementieren. Wenn beispielsweise ein Nutzer ein hohes kumulatives Volumen erreicht (z.B. 10.000 USD oder mehr), können wir eine Überprüfung oder Enhanced Due Diligence (EDD) auslösen, um die Herkunft der Gelder des Nutzers und die beabsichtigte Verwendung der digitalen Inhalte besser zu verstehen.
c. Nur-Kryptowährungs-Richtlinie: Bitsika akzeptiert keine Einzahlungen in Fiat-Währungen. Nutzer können nur mit gängigen Kryptowährungen wie USDT und Bitcoin (BTC) einzahlen und handeln. Diese Richtlinie verdeutlicht, dass wir kein Geldtransmitter oder eine Fiat-Börse sind.
Unser AML-Rahmenwerk ist darauf ausgelegt, den Missbrauch unserer Plattform zu erkennen und zu verhindern.
a. Customer Due Diligence (CDD): Wir führen CDD bei allen Kunden durch. Durch die Überprüfung ihrer Identität bilden wir eine vernünftige Überzeugung, dass wir die wahre Identität des Nutzers kennen. Dies hilft sicherzustellen, dass unsere Plattform nicht zur Wäsche illegaler Gelder verwendet wird.
b. Risikobewertung: Wir verwenden einen risikobasierten Ansatz zur Bewertung aller Nutzer. Faktoren, die das Risikoprofil eines Nutzers erhöhen können, umfassen:
i. Geografisches Risiko: Transaktionen, die aus Hochrisikorechtsgebieten stammen oder dorthin fließen.
ii. Verhaltensrisiko: Ungewöhnliche Transaktionsmuster, wie schnelle Ausgaben unmittelbar nach einer Einzahlung (ein "Durchlauf"-Muster).
iii. Vermögensrisiko: Transaktionen mit Privacy Coins oder Vermögenswerten, die mit hochriskanten dezentralen Finanzprotokollen (DeFi) verbunden sind.
c. Laufende Überwachung: Alle Nutzerkonten und Transaktionen unterliegen einer kontinuierlichen Überwachung. Dies ermöglicht es uns, verdächtige Aktivitäten zu erkennen, die aus einer einzelnen Transaktion möglicherweise nicht ersichtlich sind. Wenn wir Verhalten feststellen, das nicht mit dem Profil eines Nutzers oder der normalen Aktivität übereinstimmt, wird es zur Überprüfung gekennzeichnet.
d. Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (CTF): Im Rahmen unserer Sanktionsprüfungs- und Überwachungsverfahren arbeiten wir aktiv daran, Terroristen oder Terrororganisationen daran zu hindern, unsere Plattform zu nutzen. Jede verdächtige Aktivität im Zusammenhang mit potenzieller Terrorismusfinanzierung wird sofort gemeldet.
Wir nehmen unsere gesetzlichen Verpflichtungen zur Meldung verdächtiger Aktivitäten sehr ernst.
a. Verdachtsmeldungen (SARs): Wenn Bitsika vermutet oder Grund zu der Annahme hat, dass eine Transaktion oder Gelder aus illegalen Aktivitäten stammen oder für illegale Zwecke bestimmt sind (einschließlich Terrorismusfinanzierung), werden wir einen Bericht bei der zuständigen Finanzermittlungseinheit oder Strafverfolgungsbehörde einreichen.
b. Kontosperren bei illegalen Aktivitäten: Nutzer, die verdächtigt werden, sich an illegalen oder gesetzeswidrigen Aktivitäten mit den von uns gekauften Inhalten zu beteiligen, werden dauerhaft gesperrt.
c. Zusammenarbeit mit Behörden: Wir werden vollständig mit Strafverfolgungs- und Regulierungsbehörden bei ihren Ermittlungen zusammenarbeiten und alle erforderlichen Informationen bereitstellen, wie gesetzlich zulässig und erforderlich.
Wir sind dem Schutz der Privatsphäre unserer Nutzer verpflichtet.
a. Verschlüsselung: Alle Nutzerdaten, einschließlich KYC-Dokumenten und Transaktionshistorie, werden in verschlüsselter Form gespeichert.
b. Keine Weitergabe an Dritte: Wir verkaufen, vermieten oder handeln nicht mit Ihren persönlichen Informationen. Daten werden nicht zu Marketingzwecken an Dritte weitergegeben. Die einzigen Ausnahmen sind:
i. Unsere verifizierten KYC/AML-Partner ausschließlich zum Zweck der Identitätsverifizierung.
ii. Strafverfolgungs- oder Regulierungsbehörden, wie gesetzlich vorgeschrieben.
c. Aufbewahrung von Aufzeichnungen: Wir bewahren alle Kundendaten, Transaktionsdaten und KYC-Dokumentation für mindestens fünf (5) Jahre oder wie anderweitig gesetzlich vorgeschrieben auf, um bei Bedarf wirksame Ermittlungen durch Behörden zu ermöglichen.
Diese Richtlinie wird jährlich oder häufiger überprüft, wenn es wesentliche Änderungen an unserem Geschäftsmodell, der regulatorischen Landschaft gibt oder wenn ein Compliance-Vorfall auftritt.
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